
Aufnahme: Martin Schmitz, Katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus Föhren, Dezember 2024 (Digitalrekorder Zoom H6) Hermann Schroeder (geboren 26.03.1904 Bernkastel / gestorben 07.10.1984 Bad Orb) war ein deutscher Komponist und katholischer Kirchenmusiker, der u.a. als Trierer Domorganist und danach jahrzehntelang als Professor an der Musikhochschule Köln für Tonsatz, Dirigieren, Komposition und Formenlehre wirkte. Schroeders Tonsprache zeichnet sich durch Rückgriffe auf den Gregorianischen Choral sowie durch archaische Quinten- und Quartenklänge aus. Er ist einer der wichtigsten Komponisten der Kirchenmusik im 20. Jahrhundert und hinterließ über 200 Orgelwerke. Daneben schrieb er viele geistliche Chorwerke, aber auch Kammermusik und eine Sinfonie. "In der Orgelmusik Schroeders spielt das kleine Orgelstück eine ganz besondere Rolle. Er betrachtete es als pädagogische Aufgabe, leichte aber doch wirkungsvolle und formal ansprechende Literatur zu komponieren, die "dem improvisierenden Organisten im Gottesdienst Vorbild und Anregung sein soll" (Schroeder)." (Vorwort von Rainer Mohrs zur Notenausgabe der Präambeln und Interludien bei Schott) Schroeders "Werk 9", die Kleinen Präludien und Intermezzi, ist neben den Präambeln und Interludien von 1954 vermutlich sein am weitesten verbreiteter der kleinen Orgelzyklen. Er wurde 1932 komponiert und stammt somit aus einer frühen Schaffensphase, in der noch von der Spätromantik beeinflusste Großwerke wie die Toccata c-Moll op. 5a und die Fantasie e-Moll op. 5b entstanden sind. Informationen zur Mayer-Orgel von 1996 (23/II): https://organindex.de/index.php?title... Verwendete Notenausgabe: Schott ED 2221 https://www.schott-music.com/de/klein...